Ticketing für Firmenfeiern und Corporate Events: Weihnachtsfeier, Sommerfest und Gala richtig anlegen
Firmenfeiern und interne Corporate Events brauchen ein anderes Setup als ein öffentliches Konzert: Anmeldung statt Verkauf für die Weihnachtsfeier, unterschiedliche Kategorien für Mitarbeitende und Partner:innen, und einen Check-in, der am Abend selbst nicht ins Chaos kippt.
Ticketing für Firmenfeiern und Corporate Events: Weihnachtsfeier, Sommerfest und Gala richtig anlegen
Bei einer Weihnachtsfeier oder einem Sommerfest geht es nicht darum, möglichst viele Tickets zu verkaufen. Es geht darum, verlässlich zu wissen, wer aus der Belegschaft tatsächlich kommt, wie viele Partner:innen mitgebracht werden, und ob am Abend selbst der Einlass funktioniert, ohne dass jemand an der Tür eine Namensliste durchblättert. Bei einer Firmen-Gala mit bezahltem Eintritt und Partnereinladungen kommt noch eine Preislogik dazu, die sich von Konzert oder Konferenz unterscheidet: Mitarbeitende zahlen oft weniger oder gar nichts, Begleitpersonen den vollen Preis.
Beides – die kostenlose interne Feier und die bezahlte Gala – lässt sich über dieselbe Ticketing-Infrastruktur abbilden, wenn man sie richtig konfiguriert. Dieser Artikel geht durch, wie das für HR- und Event-Verantwortliche in der Praxis aussieht.
Warum ein Firmenevent anders tickt als ein öffentliches Event
Bei einem Konzert oder einem Festival ist die Zielgruppe unbekannt und die Aufgabe ist Reichweite: möglichst viele passende Leute sollen vom Ticketverkauf erfahren und kaufen. Bei einer Firmenfeier ist die Zielgruppe von Anfang an bekannt – die eigene Belegschaft, vielleicht plus Partner:innen, vielleicht plus Führungsebene oder ein paar externe Gäste. Es geht nicht um Reichweite, sondern um eine verlässliche Zusage-Liste: Wer kommt, wie viele Personen insgesamt, und in welcher Kategorie.
Das verändert, was am wichtigsten ist. Nicht Marketing-Reichweite, sondern eine belastbare Anmeldeliste für Catering und Location, klar getrennte Kategorien für unterschiedliche Personengruppen mit unterschiedlichem Preis (oder gar keinem Preis), und ein Check-in, der am Abend selbst nicht zum Nadelöhr wird, während die Belegschaft gleichzeitig eintrifft.
Die Weihnachtsfeier als €0-Ticket statt Excel-Liste
Für ein internes Event ohne Kostenbeitrag ist der Ticketpreis bei TCKTNEST einfach ein Feld mit dem Wert €0 – kein separater "Anmeldungs-Modus", sondern dieselbe Ticketkategorie wie bei jedem bezahlten Event, nur ohne Zahlungsschritt. Mitarbeitende tragen Name und E-Mail-Adresse ein, bekommen sofort eine Bestätigungsmail mit echtem QR-Code, und die Anmeldung ist damit erledigt – ohne Rückfrage per Mail, ohne Doodle-Liste, ohne dass jemand händisch Zusagen aus einer WhatsApp-Gruppe zusammenträgt.
Der eigentliche Vorteil gegenüber einer Excel-Tabelle zeigt sich bei der Kapazität: Legst du für die Feier ein festes Kontingent fest, etwa weil die Location nur eine bestimmte Personenzahl fasst, ist bei Erreichen der Grenze automatisch Schluss – kein manuelles Nachzählen, keine Überbuchung, die erst am Abend selbst auffällt. Ist das Kontingent ausgeschöpft, lässt sich ab dem Indie-Plan eine Warteliste aktivieren: Wer sich zu spät anmeldet, kommt automatisch nach, sobald jemand storniert, statt dass Nachzügler-Mails im Postfach der Personalabteilung landen und einzeln beantwortet werden müssen.
Kategorien für Mitarbeitende, Partner:innen und Führungsebene
Sobald Begleitpersonen ins Spiel kommen, reicht eine einzige Ticketkategorie meist nicht mehr aus. Typisch für ein Firmenevent sind Kombinationen wie:
- Mitarbeitende: Preis €0 oder ein stark reduzierter Betrag, weil das Unternehmen die Kosten übernimmt.
- Partner/Begleitung: ein eigener, oft kostenpflichtiger Ticket-Typ mit eigenem Kontingent – praktisch, wenn nicht jede Begleitperson automatisch mitgezählt werden soll, sondern eine bewusste Obergrenze für Plus-Ones gilt.
- Führungsebene/Gastredner:innen: ebenfalls ein €0-Ticket, aber mit eigener, meist kleiner Kapazität, wenn dieser Personenkreis separat von der übrigen Belegschaft geplant wird.
Jede Kategorie hat einen eigenen Preis und ein eigenes Kontingent, unabhängig von den anderen. Für die Gebühr lässt sich pro Event festlegen, wer sie trägt: Bei einem intern subventionierten Ticket übernimmt üblicherweise das Unternehmen die Plattformgebühr, während sie bei einem kostenpflichtigen Partner-Ticket auch an die Begleitperson weitergegeben werden kann – die Entscheidung liegt bei dir als Veranstalter:in, nicht fix im System.
Bezahlte Firmen-Gala: Preis, MwSt. und wer wie viel zahlt
Läuft die Feier als richtige Gala mit Eintrittspreis – etwa ein Jubiläum oder ein größeres Corporate-Event mit externem Catering und Programm – gilt technisch dieselbe Logik wie bei jedem bezahlten Event: Der Ticketpreis läuft über Stripe, die Mehrwertsteuer lässt sich pro Event für Österreich, Deutschland oder die Schweiz konfigurieren, und die Auszahlung geht direkt an das eigene Stripe-Konto des Unternehmens, nicht über einen Umweg. Läuft die Gala über mehrere Standorte oder Jahrgänge (etwa eine jährlich wiederkehrende Feier an unterschiedlichen Konzernstandorten), lassen sich die einzelnen Termine zusätzlich unter einem gemeinsamen Event gruppiert anlegen, statt jedes Jahr wieder von null zu beginnen.
Wichtig für die Preisgestaltung: Mitarbeitende und Partner:innen zahlen bei einer Gala oft unterschiedliche Beträge, oder Mitarbeitende zahlen gar nichts, während Begleitpersonen den regulären Preis zahlen. Das lässt sich über getrennte Kategorien mit jeweils eigenem Preis abbilden, ohne einen Rabattcode verteilen zu müssen, den ohnehin nur ein bestimmter Personenkreis bekommen soll.
Check-in am Abend: Scan statt Namensliste am Eingang
Der kritischste Moment eines Firmenevents ist selten das Programm selbst, sondern der Einlass, wenn ein Großteil der Belegschaft in einem kurzen Zeitfenster gleichzeitig eintrifft. Das Einlasspersonal – oft Kolleg:innen aus dem eigenen Haus, nicht professionelles Sicherheitspersonal – scannt den QR-Code jedes Tickets über eine Web-App im Handybrowser, ohne separate Installation. Mehrere Personen können parallel an unterschiedlichen Eingängen scannen, was bei einer großen Feier mit mehreren Zugängen den Unterschied zwischen einer kurzen Warteschlange und einem Stau vor der Tür macht.
Über Team-Rollen lässt sich der Zugriff sauber trennen: Kolleg:innen am Empfang bekommen die Rolle Scanner und damit ausschließlich Zugriff auf den Scan-Vorgang, ohne die Anmeldeliste oder Einstellungen zu sehen. Wer zusätzlich Rückfragen beantwortet oder die Anmeldezahlen im Blick behalten soll, bekommt stattdessen die Rolle Manager. So sieht das Empfangsteam am Eingang nicht automatisch, wer welche Kategorie gebucht hat oder wie die Zahlen insgesamt aussehen.
Die Anmeldeliste als Planungsgrundlage für Catering und Budget
Der CSV-Export pro Event liefert Name, E-Mail-Adresse, Ticketkategorie und Status jeder Anmeldung – jederzeit selbst abrufbar, ohne Rückfrage an eine dritte Plattform. Für die interne Planung heißt das konkret: Die Kopfzahl je Kategorie zeigt, wie viele Mitarbeitende versus Partner:innen tatsächlich kommen, was direkt in die Catering-Bestellung oder die Kostenstellen-Abrechnung einfließen kann. Der Status jedes Tickets (gültig oder storniert) zeigt außerdem, wer kurzfristig abgesagt hat – wichtig, wenn nach tatsächlicher Kopfzahl abgerechnet wird.
Ein Hinweis, der bei internen Events öfter relevant wird als bei einem öffentlichen Konzert: Der Export enthält keine Felder wie Abteilung oder Jobtitel. Wer diese Angaben für die Sitzordnung oder die interne Auswertung zusätzlich braucht, fragt sie am besten separat ab – etwa über eine kurze Vorab-Umfrage – und führt sie händisch mit dem Export zusammen. Mitarbeiterdaten bleiben dabei in jedem Fall vollständig bei dir: Sie liegen nicht bei einer Marketing-Plattform, sondern lassen sich jederzeit exportieren und wieder löschen, sobald das Event vorbei ist.
Give-Aways und Merch zur Gala
Wird bei einer größeren Feier zusätzlich ein kleines Geschenk oder ein Firmen-Give-Away ausgegeben – ein Shirt, eine Trinkflasche mit Logo – lässt sich das über den Merch-Katalog direkt an das Ticket koppeln, statt Größen und Mengen separat per E-Mail abzufragen. So läuft die Bestellung der richtigen Größe über denselben Anmeldeprozess wie das Ticket selbst, und die Liste, wer welches Give-Away bekommt, steht ebenfalls im Export.
Fazit
Eine Firmenfeier braucht kein Ticketing-Tool für den Massenverkauf, sondern eines, das Anmeldung statt Verkauf, unterschiedliche Kategorien für Mitarbeitende und Partner:innen, und einen reibungslosen Check-in gleichzeitig abbildet. Die kostenlose Weihnachtsfeier läuft über ein €0-Ticket mit Kapazitätsgrenze und QR-Code statt Excel-Liste, die bezahlte Gala über dieselbe Infrastruktur mit echtem Ticketpreis, MwSt.-Konfiguration und getrennten Preisen für Mitarbeitende und Begleitung. Am Abend selbst sorgt der Scan über mehrere parallele Einlassstationen dafür, dass der erste Eindruck der Feier nicht die Schlange vor der Tür ist.
Jetzt kostenlos registrieren und die nächste Firmenfeier anlegen
Kostenlos starten. Kein Abo. Direktauszahlung via Stripe.
Jetzt kostenlos starten →