Dein erstes Event verkaufen: Schritt-für-Schritt-Guide für Einsteiger
Noch nie Tickets online verkauft? Dieser Guide erklärt dir jeden Schritt – von der kostenlosen Registrierung über die Stripe-Verbindung bis zum Einlass am Eventtag. Keine Vorkenntnisse nötig.
Dein erstes Event verkaufen: Schritt-für-Schritt-Guide für Einsteiger
Du planst dein erstes Event – ein Konzert, eine Lesung, einen Workshop, eine Clubnacht – und jetzt sollen Tickets verkauft werden. Nur: Du hast das noch nie gemacht. Vielleicht hast du bisher Tickets per WhatsApp-Überweisung oder Bargeld an der Tür verkauft und fragst dich, wie ein „richtiger" Online-Ticketverkauf eigentlich funktioniert.
Keine Sorge – du brauchst dafür kein technisches Vorwissen, keine Kreditkarte im Voraus und keinen Programmierkurs. Dieser Guide erklärt dir jeden einzelnen Schritt, so wie du ihn brauchst, wenn du komplett bei null anfängst. Am Ende weißt du genau, was zu tun ist – von der ersten Anmeldung bis zum Einlass am Eventtag.
Schritt 1: Kostenloses Konto erstellen
Der erste Schritt ist die Registrierung auf tcktnest.com/register. Das dauert nur wenige Minuten und funktioniert wie die Anmeldung bei jedem anderen Online-Dienst: E-Mail-Adresse eingeben, Passwort wählen, fertig.
Wichtig zu wissen, gerade wenn du zum ersten Mal so etwas machst:
- Keine Kreditkarte nötig. Du musst bei der Registrierung keine Zahlungsdaten hinterlegen.
- Kein Abo, keine Verpflichtung. Der Free-Plan („Nest") ist dauerhaft kostenlos nutzbar – du zahlst nur dann etwas, wenn tatsächlich ein Ticket verkauft wird.
- Kein Setup-Aufwand. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keinen Jahresvertrag. Du kannst jederzeit monatlich kündigen, falls du die Plattform doch nicht mehr brauchst.
Nach der Registrierung landest du in deinem Dashboard – das ist deine persönliche Steuerzentrale, in der du später Events anlegst, Verkäufe siehst und deine Käuferliste einsehen kannst.
Schritt 2: Stripe-Konto verbinden – und warum das überhaupt nötig ist
Jetzt kommt der Schritt, der Einsteiger:innen oft am meisten verunsichert: die Verbindung mit Stripe. Was ist das überhaupt?
Stripe ist ein Zahlungsdienstleister – vergleichbar mit dem, was PayPal für Privatpersonen ist, nur auf Unternehmensebene und weltweit im Einsatz. Stripe kümmert sich um die eigentliche Zahlungsabwicklung: Wenn jemand mit Kreditkarte oder per SEPA-Lastschrift ein Ticket bei dir kauft, ist es Stripe, das diese Zahlung technisch sicher verarbeitet.
Der Grund, warum du ein eigenes Stripe-Konto brauchst, ist einfach: Das Geld deiner Käufer:innen soll direkt zu dir fließen – nicht über ein Sammelkonto der Plattform, wo es erst gesammelt und später ausbezahlt wird. Mit einem eigenen, verbundenen Stripe-Konto passiert genau das: Der Kaufbetrag landet direkt bei dir, TCKTNEST zieht lediglich die eigene Plattformgebühr automatisch ab.
So läuft die Verbindung ab:
- Im Dashboard unter „Einstellungen" findest du den Button zum Verbinden mit Stripe.
- Falls du noch kein Stripe-Konto hast, wirst du durch die kostenlose Kontoeröffnung geführt – du brauchst dafür im Wesentlichen deine Kontodaten (IBAN) und ein paar grundlegende Angaben zu dir bzw. deiner Organisation.
- Nach ein paar Minuten ist die Verbindung hergestellt, und du bist bereit, Zahlungen zu empfangen.
Das machst du nur einmal – danach ist die Verbindung für alle zukünftigen Events aktiv.
Schritt 3: Dein erstes Event anlegen
Jetzt wird es konkret. Im Dashboard klickst du auf „Neues Event" und trägst die wichtigsten Infos ein:
- Titel – der Name deines Events, klar und einprägsam
- Datum und Uhrzeit – wann findet dein Event statt
- Ort – Adresse der Location, oder „Online", falls es ein virtuelles Event ist
- Ticketpreis – wie viel ein Ticket kosten soll
- Kapazität – wie viele Tickets insgesamt verfügbar sind
Falls dein Event unterschiedliche Ticketarten braucht – zum Beispiel „Frühbucher", „Standard" und „VIP" oder unterschiedliche Preise für Schüler:innen/Studierende – kannst du mehrere Ticketkategorien anlegen. Jede Kategorie hat einen eigenen Namen, Preis und eigenes Kontingent. Du musst dich also nicht auf einen einzigen Preis festlegen, wenn das für dein Event keinen Sinn ergibt.
Ein Eventbild rundet die Seite optisch ab. Sobald du speicherst, bekommt dein Event automatisch eine eigene Seite unter tcktnest.com/deinname/events/dein-event – professionell gestaltet, ohne dass du selbst etwas programmieren oder gestalten musst.
Schritt 4: Die Gebühr verstehen – und wer sie zahlt
An diesem Punkt fragen sich viele Einsteiger:innen zu Recht: „Was kostet mich das eigentlich?"
Auf dem kostenlosen Nest-Plan gilt: 3,7 % + €0,20 pro verkauftem Ticket, mindestens jedoch €0,40 – und das ist bereits all-in, also inklusive der kompletten Zahlungsabwicklung. Es kommt keine versteckte Zusatzgebühr obendrauf. Verkaufst du nichts, zahlst du auch nichts – es gibt keine Grundgebühr auf dem Free-Plan.
Ein Beispiel zur Einordnung: Bei einem Ticket um €20 macht die Nest-Gebühr €0,94 aus (3,7 % vom Ticketpreis plus €0,20 Fixbetrag).
Jetzt die wichtige Entscheidung, die du bei jedem Event triffst: Wer trägt diese Gebühr – du oder die Käufer:innen?
- Du absorbierst die Gebühr: Der Ticketpreis, den du festlegst (z. B. €20), ist genau das, was die Käufer:innen bezahlen. Die Gebühr wird von deinem Auszahlungsbetrag abgezogen.
- Du gibst die Gebühr an die Käufer:innen weiter: Die Gebühr wird beim Checkout sichtbar zum Ticketpreis addiert. Du bekommst dann den vollen Ticketpreis ausbezahlt, die Käufer:innen zahlen etwas mehr.
Beide Varianten sind bei der Eventanlage mit einem Klick einstellbar – es gibt kein „Richtig" oder „Falsch", sondern nur die Frage, was für dein Publikum und deine Kalkulation passt. Bei einem günstigen Community-Event entscheiden sich viele für „ich trage die Gebühr selbst", bei größeren, teureren Veranstaltungen ist die Weitergabe an die Käufer:innen üblicher.
Solltest du künftig regelmäßig und in größerem Umfang Tickets verkaufen, gibt es mit Indie (€19/Monat, 2,7 % + €0,20, mindestens €0,35) und Pro (€49/Monat, 2 % + €0,20, mindestens €0,30) zwei bezahlte Pläne mit niedrigeren Gebühren pro Ticket. Für dein allererstes Event reicht der kostenlose Nest-Plan aber vollkommen aus.
Schritt 5: Den Link teilen
Sobald dein Event online ist, ist der aufwändigste Teil bereits erledigt. Jetzt geht es nur noch darum, den Link zu deiner Event-Seite zu verbreiten. Du brauchst dafür keine eigene Website und keinen Onlineshop im klassischen Sinn – die Event-Seite ist bereits fertig und einsatzbereit.
Typische Kanäle, über die Einsteiger:innen ihren Link teilen:
- Instagram – in der Bio, in Stories oder als Post
- WhatsApp – in Gruppen, Broadcast-Listen oder Einzelchats
- Newsletter – falls du bereits eine E-Mail-Liste von früheren Kontakten hast
- Facebook-Events – als zusätzlicher Kauflink in der Beschreibung
- Mundpropaganda – der Link lässt sich einfach kopieren und überall einfügen
Käufer:innen, die auf den Link klicken, landen direkt auf deiner Event-Seite und können mit Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift bezahlen. Das Ticket erhalten sie automatisch per E-Mail, inklusive QR-Code.
Schritt 6: Am Eventtag – Einlass per QR-Code
Jetzt ist der große Tag da. Vielleicht hast du Sorge, dass du dafür extra Technik oder ein spezielles Scan-Gerät brauchst – das ist nicht der Fall.
Der Einlass funktioniert über die integrierte Scan-App direkt im Browser deines Smartphones. Du musst keine App aus einem App Store herunterladen und installieren. Du öffnest einfach den Scan-Link aus deinem Dashboard auf deinem Handy, richtest die Kamera auf den QR-Code am Ticket der Gäste – und die App zeigt dir sofort an, ob das Ticket gültig ist.
Das funktioniert auch, wenn ihr am Einlass zu mehreren Personen mit unterschiedlichen Handys scannt – jedes Gerät mit Internetzugang und dem Scan-Link reicht aus.
Schritt 7: Nach dem Event – die Auszahlung ist schon passiert
Das ist vielleicht die größte Überraschung für alle, die zum ersten Mal Tickets online verkaufen: Es gibt keine Wartezeit auf die Auszahlung.
Weil die Zahlungen direkt über dein verbundenes Stripe-Konto abgewickelt werden (siehe Schritt 2), ist das Geld deiner Käufer:innen – abzüglich der Plattformgebühr – bereits während des Vorverkaufs bei dir angekommen, nicht erst Tage oder Wochen nach dem Event. Es gibt keinen Zwischenschritt, bei dem die Plattform das Geld erst sammelt und dann überweist.
Das bedeutet für dich: Nach deinem Event musst du nicht auf eine Abrechnung warten oder eine Auszahlung anfordern. Was du siehst, hast du bereits – transparent nachvollziehbar im Dashboard, wo du in Echtzeit siehst, wie viele Tickets verkauft wurden, wie viel Umsatz zusammengekommen ist und aus welchen Postleitzahlen deine Käufer:innen kommen. Über den CSV-Export kannst du deine komplette Käuferliste herunterladen und für dein nächstes Event oder einen eigenen Newsletter nutzen – die Daten deiner Fans gehören zu 100 % dir.
Du bist bereit für dein erstes Event
Sieben Schritte, kein Vorwissen nötig: Konto erstellen, Stripe verbinden, Event anlegen, die Gebühr verstehen, Link teilen, am Eventtag per QR-Code einlassen – und danach ist die Auszahlung schon erledigt. Mehr braucht es nicht, um dein erstes Event erfolgreich zu verkaufen.
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