Workshops und Kurse online verkaufen: Termine, Teilnehmerzahl und Kursreihen richtig ticketen
Kochkurse, Handwerkskurse, Tanzkurse, Fortbildungen: Workshops haben meist ein hartes Platzlimit und oft mehrere Termine oder Module. So bildest du das sauber in einem Ticketsystem ab.
Workshops und Kurse online verkaufen: Termine, Teilnehmerzahl und Kursreihen richtig ticketen
Ein Kochkurs mit zwölf Plätzen an einem Kochblock, eine Töpferkurs-Reihe über sechs Dienstage, eine betriebliche Fortbildung mit fixer Seminarraumgröße: Was diese Angebote verbindet, ist ein hartes Platzlimit und meist mehr als ein Termin. Genau da scheitert die Anmeldung per Excel-Liste, Google Form oder WhatsApp-Sammelchat am schnellsten – die Übersicht, wer für welchen Termin zugesagt hat und wie viele Plätze in welcher Kursstufe noch frei sind, geht nach der dritten Anfrage verloren.
Dieser Artikel zeigt, wie du Workshops und Kurse als Kursleiter:in, Trainer:in oder Workshop-Anbieter:in sauber online buchbar machst – mit echtem Platzlimit pro Termin, sinnvoller Struktur für Kursreihen und automatischer Teilnehmerverwaltung.
Warum Workshops andere Anforderungen haben als Konzerte oder Partys
Ein Konzertticket verkauft sich meist gegen eine einzige, oft sehr hohe Kapazität. Bei Workshops und Kursen ist die Ausgangslage eine andere:
- Die Kapazität ist klein und meist strikt. Zwölf Plätze am Kochblock heißt zwölf Plätze – nicht dreizehn, weil noch wer "kurz nachgefragt" hat.
- Es gibt oft mehrere Termine, nicht nur einen. Derselbe Kurs läuft an mehreren Samstagen, oder ein Kurs besteht aus mehreren zusammengehörigen Modulen.
- Es gibt häufig mehr als eine Zielgruppe oder Stufe. Anfänger:innen und Fortgeschrittene, Einzelpersonen und Firmenanmeldungen für Fortbildungen – nicht jede Buchung ist gleich.
- Nachweise zählen. Bei Fortbildungen brauchst du oft eine saubere Teilnehmerliste als Nachweis, nicht nur eine grobe Kopfzahl.
Ein normales Ticketsystem für Konzerte oder Club-Events deckt diese Punkte nur ab, wenn es Kapazität pro Kategorie, mehrere Termine pro Event und einen sauberen Datenexport wirklich unterstützt – nicht nur eine einzige "Ausverkauft"-Schranke für das ganze Event.
Zwei Arten, wie Kurse in der Praxis strukturiert sind
In der Praxis begegnen einem meist zwei unterschiedliche Situationen, und beide brauchen eine andere Herangehensweise beim Anlegen des Tickets.
1. Derselbe Kurs an mehreren, unabhängigen Terminen
Ein Beispiel: Du bietest denselben Grundkurs Töpfern jeden zweiten Samstag an, Teilnehmer:innen wählen sich einen einzelnen Termin aus. Hier legst du entweder pro Termin ein eigenes Event an, oder du nutzt innerhalb eines Events mehrere Ticketkategorien, die jeweils einen Termin repräsentieren – etwa "Samstag, 12. September" und "Samstag, 26. September" als eigene Kategorien mit jeweils eigenem Kontingent. Jede Kategorie füllt sich unabhängig, und sobald ein Termin voll ist, zeigt die Buchungsseite automatisch nur noch die verbleibenden Termine an.
2. Eine Kursreihe mit mehreren zusammengehörigen Terminen
Anderes Beispiel: Ein sechswöchiger Tanzkurs, bei dem eine Anmeldung automatisch alle sechs Termine abdeckt – Teilnehmer:innen kaufen einmal und kommen zu allen Sessions. Dafür ist die Mehrtägig-Funktion gedacht: Ein einzelnes Event kann mehrere Termine/Tage hinterlegt haben, die alle zu ein und demselben Ticket gehören. Auf der Buchungsseite sehen Interessent:innen sofort alle Termine der Reihe, kaufen aber nur einmal.
Welche Variante passt, hängt schlicht davon ab, ob deine Teilnehmer:innen einen Termin wählen oder die ganze Reihe mitmachen sollen. Beides lässt sich in TCKTNEST abbilden, ohne dass du eine Sonderlösung brauchst.
Kapazität pro Termin: die wichtigste Stellschraube
Der eigentliche Kern eines guten Kurs-Ticketsystems ist nicht der Preis, sondern das Kontingent pro Termin oder Kategorie. Jede Ticketkategorie bei TCKTNEST bekommt ein eigenes Limit – sobald es erreicht ist, verschwindet der Kaufen-Button für genau diesen Termin oder diese Stufe, während andere Termine oder Kategorien weiterhin buchbar bleiben. Du musst nicht manuell mitzählen oder eine Anmeldung ablehnen, weil du die Übersicht verloren hast.
Das ist besonders bei Workshops mit körperlicher oder materialgebundener Begrenzung wichtig: Ein Kochkurs ist an die Anzahl der Kochplätze gebunden, ein Töpferkurs an die Anzahl der Töpferscheiben, ein Handwerkskurs an die Werkzeuge, die tatsächlich vorhanden sind. Ein System, das diese Grenze nicht hart durchsetzt, führt früher oder später zu einer Überbuchung – und die muss dann händisch am Kurstag gelöst werden.
Kategorien für Level, Module oder Zielgruppen
Über die reine Terminfrage hinaus lassen sich Ticketkategorien auch für inhaltliche Unterschiede nutzen:
- Anfänger vs. Fortgeschrittene: zwei Kategorien mit unterschiedlichem Inhalt oder Tempo, jede mit eigener Kapazität – so vermischt sich die Gruppe nicht ungewollt.
- Einzelperson vs. Firmenanmeldung: eine Fortbildung lässt sich für Privatpersonen und für Unternehmen, die mehrere Mitarbeitende gleichzeitig anmelden, unterschiedlich bepreisen.
- Modul 1, Modul 2, Modul 3: bei einer mehrteiligen Kursreihe mit optionalen Aufbaumodulen kann jedes Modul eine eigene Kategorie mit eigenem Preis und eigenem Kontingent sein, statt alles in einen Topf zu werfen.
Wichtig dabei: Jede Kategorie hat ihren eigenen Preis und ihr eigenes Kontingent, aber alle laufen über dieselbe Buchungsseite – Teilnehmer:innen sehen auf einen Blick, was zu ihnen passt, ohne mehrere Links oder Formulare durchsuchen zu müssen.
Gruppenanmeldungen für Firmenschulungen und Fortbildungen
Fortbildungen werden oft nicht von Einzelpersonen, sondern von Unternehmen für mehrere Mitarbeitende gebucht. Dafür lässt sich ein Gruppenrabatt hinterlegen: Du legst eine Mindestmenge und einen Prozentsatz fest, und der Rabatt greift automatisch, sobald der Warenkorb diese Menge erreicht – etwa "ab 5 Anmeldungen 10 % Rabatt" für ein Team, das gemeinsam gebucht wird. Ein eigener Code muss dafür nicht erstellt oder verteilt werden.
Für den Nachweis, wer tatsächlich teilgenommen hat, hilft der CSV-Export: Name, E-Mail, Kategorie und Ticketstatus lassen sich jederzeit exportieren – praktisch, wenn eine Fortbildung eine Teilnahmebestätigung oder einen Anwesenheitsnachweis erfordert.
Warteliste, wenn ein Kurs schnell ausgebucht ist
Kleine Kapazitäten bedeuten: Ein Kurs kann schnell ausverkauft sein, und Stornierungen kommen trotzdem vor – jemand wird krank, ein Termin passt doch nicht. Ab dem Indie-Plan lässt sich eine Warteliste aktivieren: Interessent:innen tragen sich für einen ausgebuchten Termin ein, und sobald durch eine Stornierung ein Platz frei wird, benachrichtigst du die nächste Person auf der Liste per Knopfdruck. Auf dem kostenlosen Nest-Plan steht diese Funktion nicht zur Verfügung.
Kostenlose Schnupperkurse und Info-Workshops
Viele Kursleiter:innen bieten vor dem eigentlichen Kurs eine kostenlose Schnupperstunde oder einen Info-Abend an, um neue Teilnehmer:innen zu gewinnen. Bei TCKTNEST sind Tickets mit dem Preis €0 vollständig gebührenfrei – kein Prozentsatz, kein Mindestbetrag – und laufen trotzdem über dasselbe System: eigenes Kontingent, echtes QR-Ticket, Teilnehmerliste als CSV.
Was ein Kurs bei TCKTNEST kostet
Für zahlungspflichtige Kurse gilt dieselbe Gebührenstruktur wie für jedes andere Event: Der kostenlose Nest-Plan (€0/Monat) verlangt 3,7 % + €0,20 pro Ticket, mindestens €0,40, bis zu 200 Tickets pro Event. Der Indie-Plan (€19/Monat) senkt die Gebühr auf 2,7 % + €0,20, mindestens €0,35, ohne Kappung der Ticketanzahl und mit Warteliste. Der Pro-Plan (€49/Monat) liegt bei 2,0 % + €0,20, mindestens €0,30. Du entscheidest pro Event, ob du die Gebühr selbst trägst oder an die Teilnehmer:innen weitergibst.
Häufige Fragen
Kann ich einen Kurs erst starten, wenn genug Anmeldungen da sind? Eine automatische Mindestteilnehmerzahl gibt es nicht als Funktion. In der Praxis behelfen sich viele Kursleiter:innen damit, den Kurs mit einer kurzen Frühbucherphase zu starten und erst danach final zu bestätigen – die Buchungsliste im Dashboard zeigt jederzeit den aktuellen Stand.
Kann ich für dieselbe Kursreihe unterschiedliche Preise für Module anbieten? Ja. Jede Kategorie – ob Termin, Level oder Modul – bekommt einen eigenen Preis und ein eigenes Kontingent.
Wie bekommen Teilnehmer:innen ihre Bestätigung? Direkt nach der Buchung per E-Mail, inklusive QR-Ticket. Bei einer Kursreihe mit mehreren Terminen sind alle Termine auf diesem einen Ticket vermerkt.
Kann ich die Teilnehmerliste für eine Fortbildung exportieren? Ja, jederzeit als CSV mit Name, E-Mail und weiteren Angaben – nützlich für Anwesenheitsnachweise oder interne Dokumentation.
Fazit
Workshops und Kurse brauchen kein kompliziertes Anmeldesystem, aber ein System, das die zwei zentralen Punkte ernst nimmt: ein hartes Kontingent pro Termin oder Kategorie, und eine Struktur, die sowohl "ein Kurs, mehrere unabhängige Termine" als auch "eine Kursreihe mit mehreren zusammengehörigen Terminen" sauber abbildet. Mit Ticketkategorien pro Termin oder Level, der Mehrtägig-Funktion für zusammenhängende Kursreihen, Gruppenrabatten für Firmenanmeldungen und einer Warteliste für schnell ausgebuchte Termine lässt sich das ohne Excel-Chaos organisieren.
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